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S

Kurzer, sehr schneller Blicksprung um interessante Objekte auf die Fovea zu bringen
definiert von: Alexander Göttker
Ein Reiz (Person, Objekt, Thema) springt ins Auge und ist der Wahrnehmung leichter zugänglich als ein anderer.
definiert von: Antje Kießler, Lena Frischlich
Aversive Emotion, die häufig mit einem Gefühl der Unzulänglichkeit einhergeht und die wir empfinden, wenn unser Selbst-Bild (im weitesten Sinne) nicht mit dem Bild übereinstimmt, das andere Personen oder wir selber aufgrund von bestimmten Umständen (z.B. bestimmtem Verhalten) von uns gewinnen.
definiert von: Jonas Rees
eine mentale oder kognitive Repräsentation, welche die allgemeinen Eigenschaften einer Reihe von Episoden, Ereignissen oder Individuen beschreibt
definiert von: Chi-yue Chiu, Angela Ka-yee Leung
Die Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die zu den Psychosen gehört. Bei Psychosen haben die Betroffenen eine veränderte Wahrnehmung oder Verarbeitung der Realität. Es kann zu starken Veränderungen der Gedanken, Gefühle und des Verhaltens der Betroffenen kommen. Die Formen und Verläufe der Schizophrenie sind unterschiedlich.
definiert von: Nadine Vietmeier
In Australien eingeführte grün-braune Zigarettenschachteln, die keine Markennamen und -farben beinhalten.
definiert von: Sabine Glock
Die Fähigkeit, Texte so zu produzieren, dass die ihre Funktion gegenüber bestimmten Adressat/inn/en in bestimmten Situationskontexten erfüllen.
definiert von: Joachim Grabowski
Unangenehme Emotion, die in der Regel in direkter Reaktion auf spezifisches Fehlverhalten erlebt und daher oft mit Verantwortlichkeit und einer Tendenz zur Wiedergutmachung (z.B. in Form einer „Ent“-Schuldigung) assoziiert wird.
definiert von: Jonas Rees
Das Schulklima beschreibt die Atmosphäre, die an einer Schule herrscht, insbesondere die sozialen Aspekte des schulischen Lebens. Dies umfasst beispielsweise die Beziehungsqualität und Kooperation zwischen allen Beteiligten (Lernende, Lehrkräfte, Eltern), wahrgenommene Mitbestimmungsmöglichkeiten, das Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit sowie geteilte Werte und Normen. 
definiert von: Rhea-Katharina Knauf
Suprachiasmatisches Kerngebiet; Gruppe von Zellen, die als zirkadianer Taktgeber fungieren, wobei sie externe Informationen über die Retina der Augen erhalten.
definiert von: Ann-Sophie Loock, Christine Blume
Ein kurzer (neuropsychologischer) Test, der einen ersten Hinweis auf das Vorliegen eines bestimmten Merkmals geben kann, z. B. kognitive Beeinträchtigungen oder das Vorliegen einer depressiven Störung. Mit Hilfe von Screening-Tests kann mit geringem zeitlichem und ökonomischem Aufwand ein weiterer Untersuchungsbedarf festgestellt werden.
definiert von: Daniel Scharfenberg
Seifenoper (Soap Opera) ist ein Begriff für eine Unterhaltungsserie im Rundfunk (Radio oder Fernsehen), häufig mindestens einmal bis mehrmals wöchentlich als Fortsetzungs- oder Endlosserie ausgestrahlt.
definiert von: Frank M. Schneider, Karin Knop, Nicola Krömer, Sabine Reich, Carina Weinmann
(engl. self-conscious emotions) Emotionen, die man primär in Bezug auf sich selbst bzw. seine eigene Taten empfindet. Man empfindet zum Beispiel Stolz wegen der eigenen Leistung oder Scham wegen des eigenen Versagens.
definiert von: Thomas Feiler, Fabian Hutmacher
Wird hier nicht etwa im mathematischen Sinne im Zusammenhang mit Fraktalen verwendet, sondern um zu beschreiben, wie ähnlich die Charakteristika eines anderen Gesichts oder einer Stimme zum jeweils eigenen Gesicht oder zur Stimme erlebt werden. In Studien wird die Ähnlichkeit zum Selbst häufig durch  Morphs zwischen dem Gesicht oder der Stimme von ProbandInnen und einer anderen Person manipuliert, wodurch sich verschiedene Grade der Selbstähnlichkeit herstellen lassen.
definiert von: Ayaka Tsuchiya
Bestätigung oder Bestärkung von wichtigen Bereichen des Selbst-Systems, die defensive Reaktionen auf bedrohliche Information in anderen Bereichen weniger wahrscheinlich macht.
definiert von: Benjamin Schüz, Natalie Schüz
Als selbsterfüllende Prophezeiung bezeichnet man den Vorgang, bei dem die Erwartungen, die eine Person über eine andere hat, ihr Verhalten dieser Person gegenüber beeinflussen, woraufhin die andere sich konform zu den ursprünglichen Erwartungen verhält und damit die Erwartungen erfüllt (Aronson, Wilson & Akert, 2010).
definiert von: Silke Eschert
Unter Selbstkontrolle versteht man die Fähigkeit, automatisierte Handlungsabläufe, Reaktionstendenzen oder emotionale Erfahrungen zu unterdrücken und durch alternative Prozesse zu ersetzen.
definiert von: Chris Englert, Alex Bertrams
Willentliche Unterdrückung oder Veränderung der eigenen vorherrschenden Reaktionstendenzen (vgl. Baumeister, Vohs & Tice, 2007). Manche ForscherInnen benutzen auch synonym den Begriff Selbstregulation, wohingegen andere ForscherInnen die Begriffe Selbstkontrolle und Selbstregulation unterschiedlich besetzen.
definiert von: Alex Bertrams
Bietet die Antwort(en) auf die Frage: „Wer bin ich?“, also das Wissen um eigene Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle (z.B. ich kann Geige spielen, ich mag Eis) und auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen (z. B. Frauen, Schüler, Linkshänder) (Mummendey, 1995).
definiert von: Sandy Schumann
Zentrales Schema, das alles Wissen über uns selbst enthält, z.B. das Wissen über die Eigenschaften, Meinungen, Fähigkeiten, Beziehungen etc., die wir besitzen.
definiert von: Nicole Harth
Der Inhalt unseres Selbst, das heißt das Wissen darüber, wer wir sind.
definiert von: Constanze Schreiner, Silvana Weber
Darunter ist ein Verhalten zu verstehen, das dazu berechtigt ein anderes Verhalten zu zeigen. Eine Form des selbstregulierten Risikoverhaltens.
definiert von: Sascha Schmid
Die Selbstrechtfertigungshypothese (Staw, 1976) besagt, dass Personen angesichts drohenden Scheiterns verstärkt an ihrem Kurs festhalten, um vor sich selbst oder anderen nicht als unfähige/-r Entscheidungsträger/-in zu erscheinen. Es handelt sich dabei also um einen Erklärungsansatz, der schlechtes Handeln trotz besseren Wissens unterstellt. Das Ausmaß der Eskalation steigt nach der Selbstrechtfertigungshypothese z. B. mit dem Grad an Verantwortlichkeit für das Projekt, sodass insbesondere Personen, die selbst für den Beginn eines erfolgreichen Projekts verantwortlich waren, übermäßig lange an diesem Projekt festhalten.
definiert von: Christoph Ehrling, Thomas Schultze
Fähigkeit, Motivation, Emotion und Handeln selbst zu steuern.
definiert von: Julia Thurn, Wolfgang Schlicht
Damit ist allgemein die Verhaltenssteuerung einer Person gemeint, die sowohl die Steuerung eigener Gedanken und Gefühlen als auch des eigenen Verhaltens beinhaltet.
definiert von: Ruth Rustemeyer, Claudia Callies
Beschreibt die allgemeine Fähigkeit, seine Gedanken und Handlungen willentlich zu kontrollieren und mit Willenskraft auch angenehmen und verlockenden Anreizen zu widerstehen.
definiert von: Anna Schewe
Stereotype sind verallgemeinerte Annahmen über bestimmte Gruppen. Selbststereotype sind die Verinnerlichung dieser Annahmen in das Selbstkonzept. Diese können unser Verhalten in stereotyper Weise beeinflussen.
definiert von: Tanja Hentschel, Lisa K. Horvath
Übernahme der angenommenen stereotypen Eigenschaften einer Gruppe, zu der man sich selbst zugehörig fühlt.
definiert von: Anna E. Kornadt, Klaus Rothermund
Summe aller Bereiche, die für eine Person wichtig sind. Diese Bereiche unterscheiden sich natürlich zwischen Personen.
definiert von: Benjamin Schüz, Natalie Schüz
Entspricht der globalen und generalisierten Beurteilung der eigenen Person. Ein hoher Selbstwert steht für eine deutlich positive Einschätzung der Wertigkeit der eigenen Person und ihren Handlungsmöglichkeiten.
definiert von: Björn Krenn, Sabine Würth, Günter Amesberger
Die affektive, d.h. positive oder negative, Bewertung der einzelnen Dimensionen des Selbstkonzepts.
definiert von: Nicole Harth
Das Gefühl, die Fähigkeit zu besitzen, ein Verhalten, welches für das Erreichen eines bestimmten Zieles notwendig ist, ausführen zu können.
definiert von: Sabine Glock
Nach Albert Bandura bezeichnet Selbstwirksamkeit die Erwartung, eine gewünschte Handlung mit den eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen erfolgreich ausführen zu können.
definiert von: Roman Trötschel
Diese Persönlichkeitseigenschaft verkörpert die Erwartungshaltung in bestimmten Situationen erfolgreich handeln zu können. Eine hohe Ausprägung steht für ein starkes Zutrauen auch schwierige Situationen meistern zu können.
definiert von: Björn Krenn, Sabine Würth, Günter Amesberger
Der Glaube an die eigene Fähigkeit, bestimmte Handlungen auszuführen, die ein gewünschtes Ergebnis erzielen.
definiert von: Constanze Schreiner, Silvana Weber
Optimistische zukunftsorientierte Überzeugung, aus eigener Kraft Probleme bewältigen oder Aufgaben lösen zu können.
definiert von: Benjamin Schüz, Natalie Schüz
Der Begriff der Selbstwirksamkeitsewartung (SWE) wurde in den 1970er Jahren von Albert Bandura geprägt. Er umfasst die Erwartung einer Person, aufgrund ihrer Fähigkeiten ein bestimmtes Verhalten zeigen zu können. In der Umweltpsychologie wird der Begriff häufig auf eine zielorientierte Form erweitert und beschreibt die Erwartung, dass eine Person sich in der Lage fühlt, ein umweltschützendes Verhalten zu zeigen und damit z. B. zum Klimaschutz beizutragen. Die kollektive Wirksamkeitserwartung umfasst darüber hinaus die Erwartung als Gruppe (z. B. als KonsumentInnen oder Studierende) ein bestimmtes Verhalten zeigen oder Ziel erreichen zu können.
definiert von: Claudia Menzel, Lea Marie Heidbreder
In unserem Beispiel bezeichnen wir die Möglichkeit, dass die Aggressionsneigung die Medienwahl und den Medienkonsum (d. h. die Präferenz für bestimmte Spielegenres und das Ausmaß der Nutzung dieser Spiele) kausal beeinflusst, als Selektionseffekt. Man könnte sich vorstellen, dass Personen, die über ein höheres Aggressivitätspotenzial verfügen, gewalthaltige Computerspiele eher bevorzugen als beispielsweise Strategiespiele.
definiert von: Mario Gollwitzer, Tobias Rothmund, Arne Sjöström
Bedeutet die Lenkung der Aufmerksamkeit auf bestimmte Reize bei gleichzeitiger Ausblendung anderer vorhandener Reize.
definiert von: Chris Englert, Alex Bertrams
Abgekürzt SSRI (vom englischen Begriff Selective Serotonin Reuptake Inhibitor). Eine bestimmte Klasse von antidepressiven Medikamenten, die das Ziel haben, die Konzentration des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn zu erhöhen.
definiert von: Eiko Fried
Durch Anker werden bei Personen gerade jene Informationen präsenter, die zu dem Anker passen und diesen unterstützen. So führt die hohe Einstiegsforderung eines Autoverkäufers beispielsweise dazu, dass ein Käufer eher auf positive Attribute des Autos schaut (z. B. niedriger Kilometerstand, gute Ausstattung; Mussweiler & Strack, 2000a)."Siehe auch Artikel Der Verhandlungsbeginn
definiert von: David Loschelder, Roman Trötschel
Das semantische Gedächtnis umfasst allgemeine Fakten und das Wissen über die Bedeutung von Begriffen und Wörtern. Die Fakten sind unabhängig von raum-zeitlichen Gegebenheiten, in welchen die Person etwa zum ersten Mal mit einem Gegenstand o.ä. in Berührung kam, gespeichert.
definiert von: Christina Bermeitinger
Semantisches Priming ist eine Variante des Priming, bei der Wörter eingesetzt werden, die in bestimmter Art und Weise miteinander in Beziehung stehen. Zum Beispiel werden Kategoriename-Kategorieexemplar-Beziehungen (BLUME-Rose), Teil-Ganzes-Beziehungen (BLUME-Blüte) oder auch Assoziiertheit durch gemeinsames Auftreten (AFFE-Banane) untersucht. Wichtig bei dieser Art des Priming ist, dass der Prime die Antwort auf das Target nicht vorhersagt, da die Versuchspersonen meist eine Aufgabe bearbeiten müssen, die nicht mit dem semantischen Gehalt der Wörter zu tun hat (sondern sich z. B. auf die richtige Schreibweise des Targets bezieht).
definiert von: Christina Bermeitinger
Seniorinnen und Senioren, die in der nachberuflichen Phase, jedoch ohne eine eindeutig festgelegte Altersgrenze, an einer Universität oder Hochschule Lehrveranstaltungen besuchen und / oder ein Studium (z. B. ein Zertifikatsstudium im Rahmen des Studiums für Ältere) absolvieren.
definiert von: Ruth Rustemeyer, Edith Rüdell
Ist das Bedürfnis nach abwechslungsreichen, neuen und vielschichtigen Sinneseindrücken und Erfahrungen, um Spannung zu erleben. Es handelt sich um ein relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal. 
definiert von: Milena Boeger
Die Tendenz, in einer Situation Unterschiede wahrzunehmen oder nach ihnen zu suchen (auch Difference Mindset genannt). Demgegenüber steht eine Sensitivität für Gemeinsamkeiten, also die Tendenz, in einer Situation Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und danach zu suchen (auch Similarity Mindset genannt). "Siehe auch Artikel Unterschiede als Chance
definiert von: Silke Bündgens, Thomas Ellwart
Verfahren, bei dem die Mitglieder einer Gegenüberstellung nacheinander gezeigt werden. Es besteht keine Möglichkeit, im Verfahren zurückzugehen, und die Gegenüberstellung wird abgebrochen, sobald eine positive Identifizierung erfolgt ist. Das Verfahren begünstigt Absoluturteile.
definiert von: Melanie Sauerland, Alana Krix
In vielen relevanten Situationen des täglichen Lebens werden Urteile in Serie abgegeben. Prüfer an einer Universität bekommen zum Beispiel in mündlichen Prüfungen eine Leistung präsentiert, müssen diese bewerten und bekommen direkt im Anschluss die nächste Leistung präsentiert. In Turnwettkämpfen zeigt der erste Athlet seine Kür und wird postwendend von den Kampfrichtern bewertet, woraufhin der nächste Athlet seine Leistung präsentiert.
definiert von: Christian Unkelbach
Serious Games bezeichnen digitale Spiele, die zum Ziel haben, den Unterhaltungsaspekt beim Spielen mit einem Bildungsauftrag zu verbinden.
definiert von: Alexander Eitel, Jessica Kornmann
Gewebshormon und Neurotransmitter; kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor.
definiert von: Eiko Fried
Sex-Positivität bezeichnet eine positive Einstellung zur Sexualität. Sie ist gekennzeichnet durch einen offenen, urteilsfreien und respektvollen Umgang gegenüber der Sexualität, bei welchem die gegenseitige Einvernehmlichkeit eine zentrale Vorrausetzung ist.
definiert von: Caroline Marker
Einstellungen und Verhaltensweisen von Individuen, sowie institutionelle und kulturelle Praktiken, die Personen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligen oder die Statusungleichheit zwischen den Geschlechtern verstärken oder aufrechterhalten.
definiert von: Lea Hartwich, Julia C. Becker
Beschreibt das Versenden selbst erstellter erotischer Texte und Bilder über das Internet, insbesondere per Social Media und in der Regel mittels eines Smartphones.
definiert von: Celine Frey
Sexuelle Aggression bezeichnet unerwünschtes sexualisiertes Verhalten einer oder mehrerer Personen gegenüber einer oder mehreren anderen Personen. Diese unfreiwilligen Sexualkontakte können verbaler und körperlicher Art sein. Sexuelle Aggression beginnt also nicht erst mit unerwünschtem Körperkontakt, sondern kann bereits in verbalen Äußerungen (z. B. sog. „Catcalling“) Ausdruck finden.
definiert von: Caroline Marker
Ist eine Form sexualisierter diskriminierender Benachteiligung. Hierunter lassen sich alle einseitigen unerwünschten sexuellen Verhaltensweisen und Annäherungsversuche zusammenfassen. Durch sexuelle Belästigung werden betroffene Personen in ihrer Würde verletzt und es wird ein Klima geschaffen, dass von Erniedrigung und Einschüchterung gekennzeichnet ist. Ausschlaggebend ist hierbei, wie die betroffene Person die Handlungen empfindet. Es handelt sich nicht um auf Gegenseitigkeit beruhende einvernehmliche Flirts, sondern um sexuelle Verhaltensweisen, die Macht und Kontrolle demonstrieren. Beispiele für sexuelle Belästigung sind Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, anzügliche oder abwertende Kommentare über das Aussehen einer Person, hinterherpfeifen, aufdringliche Blicke oder auch unerwünschter Körperkontakt
definiert von: Celine Frey
Überzufällig. In der Statistik werden Unterschiede zwischen zwei Messgrößen als signifikant bezeichnet, wenn diese um einen zuvor bestimmten Schwellenwert (bei maximal meist 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit) vom Zufall abweichen.
definiert von: Timon Gebbers, Joris Van Ouytsel
Körperliche Symptome wie Übelkeit und Schwindel, die bei der Nutzung virtueller Realitäten auftreten können
definiert von: Sarah Mayr
Verfahren, bei dem alle Mitglieder einer Gegenüberstellung gleichzeitig gezeigt werden. Das Verfahren begünstigt Relativurteile.
definiert von: Melanie Sauerland, Alana Krix
SNP ist die Abkürzung für „Einzelnukleotidpolymorphismus“. Ein SNP beschreibt die häufigste und einfachste Form genetischer Vielfalt: den Unterschied in genau einer Nukleobase.
definiert von: Sebastian Markett, Christian Montag, Martin Reuter
Diese einflussreiche Hypothese postuliert, dass sozialen Interaktionen die Gehirnentwicklung fördern. Robin Dunbar zufolge haben Arten, die in großen Sozialverbänden leben (etwa Primaten), im Verlauf der Evolution ein größeres Gehirn entwickelt. Insbesondere bei Primaten scheint die Gruppengröße mit dem relativen Volumen des Neokortex zu korrelieren. Rittaa Hari und ihre KollegInnen vermuten zudem, dass soziale Interaktionen auch für die Gehirnentwicklung eines Individuums im Verlauf der Lebensspanne von zentraler Bedeutung sind.
definiert von: Ayaka Tsuchiya
Soziales Element innerhalb eines komplexen ökologisch-gesellschaftlichen Systems, das durch gezielte kleinere Veränderungen zu substantiellen Änderungen im Gesamtsystem führen kann (Otto et al., 2020).
definiert von: Laura Loy, Gerhard Reese
sind körperliche Reaktionen, die mit Erfahrungen verknüpft sind. Sie dienen als Hinweise bei Entscheidungsprozessen und umfassen Veränderungen im Herzschlag, der Atmung, der Hauttemperatur und der Muskelspannung. Sie liefern Informationen über vergangene Erfahrungen und Emotionen und beeinflussen unsere Entscheidungen und Verhaltensweisen.
definiert von: Svenja Bährens, Mira Fauth-Bühler
Sozial-kognitive Lerntheorie (Bandura, 2001): Menschen lernen nicht nur durch Verhaltenskonsequenzen (z. B. Belohnung oder Strafe), sondern auch durch Beobachtung (Lernen am Modell). Ob erfolgreich von einem Modell gelernt werden kann, hängt u. a. von Merkmalen der Situation, des/der Beobachtenden, des Modells und deren Beziehung ab. Mediale Rollenmodelle können in diesem Sinne als Aufmerksamkeitsgeneratoren, Erinnerungshilfen, Motivatoren und Verhaltensmodelle dienen und sind hierdurch für Lernprozesse zentral.
definiert von: Frank M. Schneider, Karin Knop, Nicola Krömer, Sabine Reich, Carina Weinmann
Prosoziales Verhalten im Alltag, das die Fähigkeit voraussetzt, mögliche Interessen und Bedürfnisse eines Gegenübers zu erkennen und diese im eigenen Handeln zu berücksichtigen.  (engl. social mindfulness)
definiert von: Dorothee Mischkowski
(engl. social exclusion) bezeichnet den Vorgang der vonstatten geht, wenn eine Person aus einer Gruppe ausgeschlossen wird. Eine Form dies experimentell herzustellen ist beispielsweise Cyberball.
definiert von: Oliver Genschow
Personen mit einer stark ausgeprägten sozialen Dominanzorientierung befürworten soziale Hierarchien und werten Personen mit niedrigem sozialen Status ab (Sidanius & Pratto, 1999).
definiert von: Laura Loy, Gerhard Reese
Soziale Gruppen bestehen aus mindestens zwei Personen, die sich selbst als Mitglieder derselben Kategorie betrachten oder von anderen so betrachtet werden. Eine Gruppenzugehörigkeit spielt eine Rolle für psychologische Prozesse, wenn Personen sich selbst als Mitglied einer Gruppe wahrnehmen und mit ihr identifizieren.
definiert von: Stefanie Hechler, Thomas Kessler
Unter S. H. wird die physische und psychische Ähnlichkeit verwandter und nichtverwandter Individuen auf Grund des geteilten sozialen Hintergrunds verstanden.
definiert von: Christian Kandler, Rainer Riemann
Nach Tajfel und Turner (1986) derjenige Teil der Identität eines Individuums, „der sich aus seinem Wissen um seine Mitgliedschaft in sozialen Gruppen und aus dem Wert und der emotionalen Bedeutung ableitet, mit der diese Mitgliedschaft besetzt ist.“
definiert von: Jonas Rees
Der Teil unserer Identität, der sich aus der Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen und dem Wert, den diese Gruppen für uns haben, ableitet.
definiert von: Nicole Harth
Die Soziale Identität ist der Teil unseres Selbstkonzeptes, der sich aus unseren Gruppenzugehörigkeiten und Bewertungen dieser Gruppenzugehörigkeiten zusammensetzt.
definiert von: Julia C. Becker
Als emotional bedeutsam empfundene Mitgliedschaft in einer bestimmten Gruppe.
definiert von: Oliver Lauenstein
Eine soziale Interaktion ist ein Austausch zwischen zwei oder mehr Personen oder Gruppen.
definiert von: Nadine Vietmeier
Der psychologische Prozess mit dem Menschen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Individuen wahrnehmen um sie dann in Gruppen einzuteilen."Siehe auch Artikel Mehr als reine Ideologie
definiert von: Stéphanie Demoulin, Cátia P. Teixeira
Einteilung von anderen Menschen oder uns selbst einzig anhand von Kategorien-, bzw. Gruppenzugehörigkeiten, in A vs. B, deutsch vs. türkisch, wir vs. die oder ähnlich, die in der Sozialpsychologie als Grundlage für Vorurteile und Diskriminierung gilt.
definiert von: Jonas Rees
Die Wissenschaft darüber, wie Menschen über ihr soziales Umfeld denken, es repräsentieren und sich einen Sinn daraus machen.
definiert von: Lotte van Dillen, Octavia Harrison, Alana Krix
Soziale Macht beschreibt die asymmetrische Kontrolle einer oder mehrerer Personen über die Ergebnisse und/oder Situation anderer, z.B. durch Bewertung anderer Personen oder über das Geben und Zurückhalten von Belohnungen und Strafen.
definiert von: Annika Scholl
Der Begriff stammt aus der Sozialpsychologie. Er beschreibt gesellschaftlich anerkannte Verhaltensweisen. Es werden dabei deskriptive Normen (Ist-Norm; Verhaltensweisen, die andere Personen im Umfeld einer Person zeigen) und injunktive Normen (Soll-Norm; Erwartungen des Umfelds gegenüber dem Verhalten einer Person) unterschieden. Menschen orientieren sich häufig daran, was Menschen in ihrer näheren Umgebung oder wichtige Bezugspersonen tun oder von ihnen erwarten.
definiert von: Claudia Menzel, Lea Marie Heidbreder
Soziale Perspektivenwechsel werden der exekutiven Funktion „Wechseln“ zugeordnet. In bisheriger Forschung wurde überwiegend untersucht, wie akkurat und schnell eine Person ihre Aufmerksamkeit zwischen Objekten wechselt (z. B. Strobach, Salminen, Karbach & Schubert, 2014). Die Besonderheit sozialer Perspektivenwechsel ist, dass eine Person ihre Aufmerksamkeit zwischen mehreren Personen und deren Situationen wechselt. Das können gedankliche Bilder von Personen sein, die durch das Wahrnehmen realer oder virtueller Personen angeregt werden. Gedankliche Bilder von Personen können auch durch mündliche oder schriftliche Beschreibungen sozialer Situationen angeregt werden. Vor allem Funktionswörter wie Pronomen weisen auf die eigene Situation oder die Situation einer anderen Person hin. Pronomen lenken die Richtung der Perspektiven, die wir uns vorstellen, zum Beispiel „Ich lese einen Text, den ich interessant finde“ im Vergleich zu „Er liest einen Text, den er interessant findet“.
definiert von: Anett Wolgast
Betroffene Personen haben außergewöhnlich starke und andauernde Angst vor Situationen, in denen sie von anderen Menschen beurteilt werden könnten. In einigen Fällen geht die Angst vor peinlichen Situationen so weit, dass sogar das Essen und Sprechen vor anderen Personen vermieden wird. Von einer klinisch relevanten Phobie spricht man, wenn entsprechende Situationen vermieden oder nur unter intensiver Angst ertragen werden, so dass die Lebensführung der betroffenen Person stark eingeschränkt wird und großer Leidensdruck entsteht.
definiert von: Stefanie Höhl
Die Wahrnehmung von Teammitgliedern, dass ihr individueller Beitrag für die Gesamtleistung des Teams unentbehrlich ist.
definiert von: Joachim Hüffmeier, Guido Hertel
Person oder System das mit anderen in Beziehung tritt und interagiert.
definiert von: Eva Wiese
Veränderung von Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen, Werten und Verhaltensweisen als Ergebnis einer Konfrontation mit Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen etc. anderer Menschen. Individuen neigen dazu, ihre individuellen Einstellungen an andere anzupassen.
definiert von: Deborah Felicitas Thoben, Hans-Peter Erb
Der Prozess der Selbsteinschätzung im Vergleich zur (sozialen) Umwelt mit dem Ziel der genaueren Selbsteinschätzung.
definiert von: Michael Häfner
Bindung zwischen den Mitgliedern einer Gruppe oder Gesellschaft, die sich in engen sozialen Beziehungen, in emotionaler Verbundenheit und in Gemeinwohlorientierung widerspiegelt.
definiert von: Armin-Laszlo Halbach
Ein Begriff, der den Prozess zusammenfasst, wie Menschen über, von oder für andere Menschen lernen. Zum Beispiel ist das Lernen über die Vorlieben anderer Menschen eine Art von “sozialem Lernen”.
definiert von: Ralitsa Kostova, Gabriela Rosenblau, Christoph W. Korn
Als Soziales Referenzieren bezeichnet man die aktive Suche nach emotionalen Signalen anderer Menschen in unbekannten oder wenig eindeutigen Situationen. Die emotionalen Signale müssen außerdem auf die entsprechende Situation, das Objekt oder die Person bezogen werden, wofür referentielle Hinweisreize, wie z.B. die Blickrichtung genutzt werden. Schließlich muss das eigene Verhalten entsprechend der Emotion der anderen Person angepasst werden. Kinder zeigen dieses Verhalten ab dem Ende des ersten Lebensjahres.
definiert von: Stefanie Höhl
Der Prozess, in dem Individuen lernen, sich an eine Gruppe (Gesellschaft) anzupassen, ihre Normen zu internalisieren und sich so zu verhalten, dass es von der Gruppe (oder Gesellschaf) akzeptiert wird.
definiert von: Jennifer Bosson
Ein Gebiet der Psychologie, welches untersucht, wie Denken und Verhalten von der natürlichen und sozialen Umgebung (Sozialökologie) geformt werden und wie die natürliche und soziale Umgebung wiederum in Teilen von Denken und Verhalten beeinflusst wird
definiert von: Jenny C. Su
eine Theorie, die postuliert, dass unser Selbstwert als Signal für das Ausmaß fungiert, in dem wir uns von anderen Menschen akzeptiert oder abgelehnt fühlen
definiert von: Nicole Hauke-Forman
Position oder Status einer Person innerhalb der Gesellschaft. Wird häufig aus einer Kombination von Einkommen oder Vermögen (ökonomischer Status), Bildung (sozialer Status) und Beruf (berufliche Anerkennung) abgeleitet.
definiert von: Birte Siem, Iniobong Essien
beschreibt Nervenzellen, welche gleichermaßen auf die Beobachtung wie auf die Ausführung von Handlung reagieren.
definiert von: Julia Bachmann
Die subjektive Überzeugung, dass eine bestimmte Eigenschaft von Personen (z. B. Intelligenz) nicht veränderbar, sondern stabil ist.
definiert von: Felix Dinger
Die Standardabweichung ist ein statistisches Maß, das ausgedrückt, wie stark die Werte eines Merkmals um ihren Mittelwert streuen.
definiert von: Andrea Westphal, Miriam Vock
SchwimmerInnen in Einzelwettbewerben sowie StartschwimmerInnen von Staffeln starten auf ein akustisches Signal hin. Spätere StaffelschwimmerInnen starten hingegen, sobald der vorherige Starter am Beckenrand anschlägt. Im Unterschied zum Einzelwettbewerb und der Startprozedur der ersten StartschwimmerInnen muss beim Startsignal für spätere StaffelschwimmerInnen (dem Anschlag am Beckenrand) nur noch ein Fuß des Starters/der Starterin den Startblock berühren. Anders als SchwimmerInnen in Einzelwettbewerben sowie StartschwimmerInnen von Staffeln dürfen spätere StaffelschwimmerInnen ihren Start zudem bereits vor dem Startsignal vorbereiten, indem sie beispielsweise Schwung mit den Armen nehmen und/oder ein bis zwei Schritte Anlauf nehmen.
definiert von: Joachim Hüffmeier, Guido Hertel
Ein State bezeichnet den aktuellen Zustand einer Person, zum Beispiel einen emotionalen Zustand, welcher sich in verschiedenen Situationen und über die Zeit hin ändert. Der Gegenentwurf zu einem State ist ein Trait – eine relativ stabile Eigenschaft einer Person. Viele psychologische Konstrukte werden sowohl als Trait als auch als State konzeptualisiert: Zum Beispiel kann eine Person im Allgemeinen eher ängstlich sein, also eine hohe Trait-Ängstlichkeit besitzen, in bestimmten Situationen ist ihre Ängstlichkeit aber wenig ausgeprägt (State-Ängstlichkeit).
definiert von: Elisabeth S. Blanke, Annette Brose
US Bundesstaat
definiert von: Nina Tupper, Melanie Sauerland, Lorraine Hope, Harald Merckelbach
Kognitive Verzerrung. EntscheiderInnen tendieren bei einer Wahl zwischen zwei oder mehr Alternativen zu derjenigen, die den aktuellen Standard (status quo) repräsentiert.
definiert von: Lars Korn, Cindy Holtmann, Cornelia Betsch, Robert Böhm
(engl. vicarious emotions), Emotionen, die man stellvertretend für jemand anderen empfindet. Zum Beispiel kann man sich für jemanden schämen – also: Fremdscham empfinden.
definiert von: Thomas Feiler, Fabian Hutmacher
Sozial geteilte Meinungen über Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen von Mitgliedern einer sozialen Kategorie (z.B. Geschlecht, Nationalität, Alter).
definiert von: Anna E. Kornadt, Klaus Rothermund
Eine Generalisierung, bei der Mitgliedern einer bestimmten Gruppe identische Eigenschaften zugeschrieben werden, nur weil sie der Gruppe angehören.
definiert von: Leonie Reutner
Das von Fiske et al. (2002) beschriebene Modell verwendet die beiden Dimensionen Wärme und Kompetenz, auf denen einzelne Personen oder Gruppen von Personen eingeordnet werden können, um die verschiedenen Arten von Stereotypen vorherzusagen. Gemäß dem Modell würde z. B. jemand mit einer hohen wahrgenommenen Kompetenz bewundert werden, wenn die wahrgenommene Wärme ebenfalls hoch ist, aber beneidet werden, wenn die wahrgenommene Wärme niedrig ist.
definiert von: Anja Dietrich, Roman Liepelt, Laura Sperl
In Leistungssituationen auftretende Angst von Mitgliedern einer sozialen Gruppe, dass ihr eigenes Verhalten ein negatives Stereotyp gegen diese Gruppe bestätigen könnte. Kann durch subtile und explizite Hinweise ausgelöst werden, z. B. Testinstruktionen oder genderstereotype Mediendarstellungen.
definiert von: Silvana Weber, Julia Winkler
Meint eine situative Bedrohung, wobei eine Person sich damit beschäftigt, dass sie so angesehen wird, dass sie sich gemäß eines negativen Stereotyps, das mit ihrer Gruppe assoziiert ist, verhält (Stelle, 1997).
definiert von: Nina Regenberg
Angst, negativen Stereotypen gegen die eigene soziale Gruppe zu entsprechen, die zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden kann. Wirkt besonders in Testsituationen leistungsmindernd, da Konzentration und Leistungsfähigkeit durch die Bedrohung eingeschränkt werden. Wird anstelle der Angst die Gruppenzugehörigkeit als Ursache angenommen, scheint das Stereotyp bestätigt.
definiert von: Lea Hartwich, Julia C. Becker
Sozial geteilte Annahmen (positiv oder negativ) über Merkmale, die Individuen einer Gruppe charakterisieren." Siehe auch Artikel Mehr als reine Ideologie
definiert von: Stéphanie Demoulin, Cátia P. Teixeira
Kulturell geteilte Vorstellungen und Bilder über negative und positive Eigenschaften, welche Personen aufgrund einer Gruppenzugehörigkeit (z.B. Alte, Frauen, Migranten) zugeschrieben werden.
definiert von: Ulrike Tischer, Otmar Bock, Ilse Hartmann-Tews
Vorstellungen und Bilder über Gruppen von Menschen. Anhand positiver und negativer Merkmale werden Personen verallgemeinernd in Gruppen zusammengefasst (z.B. Alte, Frauen, Migranten).
definiert von: Jenny V. Bittner
Geteilte Meinung darüber, welche Merkmale und Verhaltensweisen Mitglieder einer bestimmten Gruppe besitzen. Wenn eine Person einer bestimmten Gruppe zugeordnet wird, werden ihr diese Merkmale und Verhaltensweisen zugeschrieben ohne die individuellen und persönlichen Merkmale der Person zu beachten (Stroebe, Jonas, & Hewstone, 2002).
definiert von: Sandy Schumann
In Leistungssituationen auftretende Angst von Mitgliedern einer sozialen Gruppe, dass ihr eigenes Verhalten ein negatives Stereotyp gegen diese Gruppe bestätigen könnte. Kann durch subtile und explizite Hinweise ausgelöst werden, z. B. Testinstruktionen oder genderstereotype Mediendarstellungen.
definiert von: Silvana Weber, Julia Winkler
Vorstellungen und Bilder über die Gruppe der alten Menschen. Anhand positiver und negativer Merkmale werden Menschen in Gruppen zusammengefasst. Verallgemeinernd werden ihnen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben (z.B. „Alte sind weise“ oder „Ältere Menschen sind vergesslich“).
definiert von: Jenny V. Bittner
Teilmenge einer Grundgesamtheit. In psychologischen Untersuchungen ist mit dem Begriff Stichprobe die Gruppe der Studienteilnehmer/innen gemeint.
definiert von: Cornelia Rauschenbach
Stigmatisierung bedeutet, einer anderen Person aufgrund eines Merkmals (sogenanntes Stigma), das sie von anderen Menschen unterscheidet, negative Eigenschaften zuzuschreiben. Ein solches Stigma kann beispielsweise das Vorliegen einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein.
definiert von: Christine Hofheinz, Renate Soellner
 "Affektiver Zustand, der im Vergleich zur Emotion von längerer Dauer und geringerer Intensität ist. Weiterhin fehlt bei der Stimmung häufig der Bezug zu einem auslösenden Stimulus.
definiert von: Christina Bermeitinger, Tim Loepthien, Cathleen Kappes
Stimmungsansteckung ist ein unbewusster Prozess, bei dem ein Interaktionspartner eine Emotion zum Ausdruck bringt und der andere Interaktionspartner emotionale Verhaltensweisen (in Mimik, Gestik oder Stimmlage beispielsweise) nachahmt. Die Nachahmung löst dann die Empfindung einer kongruenten Stimmung aus.
definiert von: Julia Sasse, Russell Spears, Ernestine H. Gordijn
Beschreibt das Herbeiführen spezifischer Stimmungen bei Probanden durch bestimmte Methoden. In der Regel wird mithilfe der Stimmungsinduktion der Einfluss verschiedener Stimmungslagen (unabhängige Variable) auf psychologische Prozesse (abhängige Variable) untersucht. Dabei werden die Versuchspersonen zufällig verschiedenen Gruppen zugeteilt, in welchen dann unterschiedliche Stimmungen induziert, also herbeigeführt, werden.
definiert von: Christina Bermeitinger, Tim Loepthien, Cathleen Kappes
Stimulus ist lateinisch und bedeutet „Reiz“. In psychologischen Experimenten bezeichnet man mit dem Begriff Stimuli häufig Reize, die den Probanden präsentiert werden, wie z. B. Bilder oder akustische Signale. Ein Stimulus kann z. B. auch ein Schmerzreiz oder ein anders gearteter Reiz sein, welcher auf den Probanden einwirkt.
definiert von: Elisabeth S. Blanke, Antje Rauers, Michaela Riediger
Gedächtnistrainings werden als Strategietrainings bezeichnet, wenn sie Techniken oder Methoden vermitteln, die erlernt werden müssen. Diese müssen dann in allen folgenden Situationen, in denen wir uns etwas merken wollen, ganz bewusst angewendet werden.
definiert von: Katrin Göthe
Die Stressachse, auch Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse oder HHNA-Achse, ist ein wichtiger Teil des neuroendokrinen Systems. Häufig wird auch die englische Abkürzung HPA-Achse verwendet. Die Abfolge von Wechselwirkungen zwischen Gehirn und Hormonsystem kontrolliert die Stressreaktion des Körpers. Am Ende der Reaktionskette steht die Produktion des Stresshormons Cortisol in der Nebennierenrinde, was in Bedrohungssituationen unter anderem der Bereitstellung von Energie dient.
definiert von: Miriam Buser
Ein Bestandteil eines Netzwerks von subkortikalen Hirnstrukturen, die unter anderem die Ausführung von Bewegungen steuern. http://en.wikipedia.org/wiki/Striatum
definiert von: Robert Gaschler, Nicolas W. Schuck
Studium an einer Universität / Hochschule in der Regel nach Beendigung der beruflichen Tätigkeit als Gasthörerin oder Gasthörer. Eine Hochschulzugangsberechtigung (wie Abitur) ist dafür nicht erforderlich. Je nach Universität / Hochschule kann ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen besucht werden. Es kann jedoch kein akademischer Abschluss (wie Diplom oder BA) erworben werden. Liegt eine Hochschulzugangsberechtigung vor, ist unter gewissen Bedingungen ein Regelstudium mit Ziel eines akademischen Abschlusses möglich.
definiert von: Ruth Rustemeyer, Edith Rüdell
Darunter versteht man Auffälligkeiten, die die Schwelle zum Krankhaften nicht überschreiten. Diese Personen zeigen damit höhere Ausprägungen auf klinischen Skalen, ohne dass ihre Werte für psychologische oder psychiatrische Diagnosen „ausreichend hoch“ sind.
definiert von: Martin Obschonka
Eigene Überzeugungen, wie andere wichtige Menschen ein bestimmtes Verhalten beurteilen.
definiert von: Michaela Pfundmair, Eva Lermer, Dieter Frey
die kognitive und affektive Evaluation einer Person über ihr Leben
definiert von: Jenny C. Su
Charakterisierung des Verlaufs bzw. der Schwere von psychischen Krankheiten im Sinne von "leicht verlaufender Erkrankung“ oder dem Vorhandensein einzelner psychischer Symptome.
definiert von: Silvana Weber, Constanze Schreiner
Unter dem Begriff Substitutionsfehler werden alle Tippfehler im Maschinenschreiben subsummiert, die dadurch entstehen, dass ein falscher Buchstabe anstelle des intendierten getippt wurde. Ein Beispiel wäre das versehentliche Tippen von TOSCH anstelle des intendierten Wortes TISCH.
definiert von: Julia Kozlik
Frage, welche durch die Art der Fragestellung eine bestimmte Antwort nahelegt.
definiert von: Alana Krix, Melanie Sauerland
Eine Gehirnfurche (Sulcus cerebri) auf der seitlichen Oberfläche des Parietallappens.
definiert von: Katharina Kühne, Melinda A. Mende
Bezeichnet die Form der Emotionsregulation, bei der Mitarbeiter lediglich ihren Emotionsausdruck verändern um den Darbietungsregeln am Arbeitsplatz zu entsprechen, z. B. weil Darbietungsregeln einen bestimmten Ausdruck verbieten.
definiert von: Anna Schewe
Bedrohung eigener Werte, Normen, Überzeugungen und Weltbilder.
definiert von: Stefan Stürmer, Anette Rohmann
Die schützende Vorstellung, dass etwas die eigene Existenz überdauert (z. B. die Nation, der man angehört, geschaffene Kunstwerke und Denkmäler, oder die eigenen Kinder)
definiert von: Simon Schindler
Anzeichen einer Krankheit oder Störung, wie z. B. Fieber, Nackenschmerzen und eine laufende Nase für eine Grippe.
definiert von: Eiko Fried
Forschung, die sich statt mit Syndromen (z. B. Depression) mit dem spezifischen Symptomen von PatientInnen befasst (z. B. Trauer, Müdigkeit und Gewichtsverlust).
definiert von: Eiko Fried
Synästhesie bezeichnet ein Wahrnehmungsphänomen, bei dem die Stimulation einer sensorischen oder kognitiven Bahn zu unwillkürlichen Erfahrungen in einer oder mehreren weiteren sensorischen oder kognitiven Bahnen führt. Der Begriff Synästhesie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet wortwörtlich die Kopplung oder die Verschmelzung verschiedener Sinneseindrücke. Etwa 4 -5 % der Menschen sind davon betroffen und schmecken zum Beispiel Töne oder sehen Buchstaben oder Wochentage farbig.
definiert von: Verena Schuster
Verschiedene Symptome, die häufig gemeinsam auftreten.
definiert von: Eiko Fried
Zugeständnisse, bei denen Verhandlungsparteien ihrem Gegenüber auf Verhandlungsgegenständen entgegenkommen, die für sie eine geringere Bedeutung haben, und gleichzeitig diejenigen Gegenstände fordern, die für sie einen hohen Wert besitzen."Siehe auch Artikel Unterschiede als Chance
definiert von: Silke Bündgens, Thomas Ellwart