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C

bezieht sich auf eine Eigenschaft oder Qualität von einer Person. Wichtig ist, dass Charaktereigenschaften über die Zeit hinweg konstant oder stabil bleiben
definiert von: Theresa DiDonato
In einer Wettkampfsituation können SportlerInnen das eigentliche Leistungsniveau nicht erreichen, was auf ein erhöhtes Angsterleben in Drucksituationen mit hoher subjektiver Wertigkeit zurückgeführt wird.
definiert von: Chris Englert, Alex Bertrams
Ein Chromosom ist ein Molekülkomplex, der aus Eiweißmolekülen und verpackter DNA besteht.
definiert von: Sebastian Markett, Christian Montag, Martin Reuter
Empirische Beobachtung, dass Menschen weniger ausgeprägt auf Abbildungen von mehreren leidenden Individuen reagieren (bzgl. Mitleid und Handlungstendenz) als auf Abbildungen von einem einzelnen Leidendem.
definiert von: Johannes von Engelhardt
Empirische Beobachtung, dass Menschen weniger ausgeprägt auf Abbildungen von mehreren leidenden Individuen reagieren (bzgl. Mitleid und Handlungstendenz) als auf Abbildungen von einem einzelnen Individuum.
definiert von: Johannes von Engelhardt
Bezeichnet die psychologische Bindung an etwas, zum Beispiel an eine romantische Partnerschaft oder an einen Arbeitgeber.
definiert von: Jane Hergert
Der Ansatz der common ingroup identity basiert auf dem Gedanken, dass Mitglieder einer Eigengruppe  und Mitglieder einer Fremdgruppe  auch immer Mitglieder einer oder mehrerer gemeinsamer, übergeordneter Gruppen sind, die sowohl die ursprüngliche Eigen- als auch die ursprüngliche Fremdgruppe einschließt. Aus der ehemaligen Fremdgruppe wird also ein Teil einer neuen Eigengruppe.
definiert von: Birte Siem, Agostino Mazziotta, Maria-Luisa Barbarino, Anette Rohmann
Personen mit einer communal orientation sind eher darauf fokussiert, auf die Bedürfnisse anderer einzugehen und ihnen zu helfen, ohne Gegenleistungen zu erwarten; Personen mit einer exchange orientation sind eher darauf fokussiert, ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen anderen gegenüber zu wahren.
definiert von: Annika Scholl
eine der beiden Basisdimensionen der sozialen Kognition (andere Basisdimension: Agency); bei Communion liegt der Fokus auf der Gemeinschaft und auf sozialer Integration, es geht um den Aufbau sozialer Beziehungen und das Streben nach Harmonie; typische kommunale Eigenschaften sind Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit
definiert von: Nicole Hauke-Forman
These einer allgemein zugenommenen emotionalen Taubheit gegenüber Mediendarstellungen von internationalen humanitären Krisen und menschlichem Leid. Als Ursachen werden stark simplifizierende, kontextlose und distanzierte Krisenberichterstattung sowie die durch Satellitentechnologie ermöglichte Live-Berichterstattung und der wachsende Einfluss der 24-Stunden-Nachrichtensendern angeführt.
definiert von: Johannes von Engelhardt
Reihenfolge entsteht dadurch, dass Elemente gleichzeitig um Ausführung konkurrieren, jedoch unterschiedlich stark sind. Wenn es bei der Ausführung einen Engpass gibt, wird das jeweils stärkste Element zuerst ausgeführt. Nach der Ausführung wird es gehemmt, kann also nicht sofort wieder ausgeführt werden. Dadurch kommt das nächststärkere Element zum Zuge.
definiert von: Robert Gaschler, Nicolas W. Schuck
Reihenfolge entsteht dadurch, dass Elemente gleichzeitig um Ausführung konkurrieren, jedoch unterschiedlich stark sind. Wenn es bei der Ausführung einen Engpass gibt, wird das jeweils stärkste Element zuerst ausgeführt. Nach der Ausführung wird es gehemmt, kann also nicht sofort wieder ausgeführt werden. Dadurch kommt das nächststärkere Element zum Zuge.
definiert von: Robert Gaschler, Nicolas W. Schuck
Änderungen im Verhalten eines bzw. einer Einzelnen, die durch Bitten oder Anforderungen hervorgerufen werden. Hierzu werden auch verschiedene Techniken verwendet, wie zum Beispiel „Foot-in-the-door“ oder „Door-in-the-face“.
definiert von: Michaela Pfundmair, Eva Lermer, Dieter Frey
Eine Computersimulation zielt in der Regel darauf ab, Prozesse der realen Welt in einer Computerumgebung nachzubilden. Basierend auf mathematischen Modellen können sich solche Prozesse beispielsweise auf Strategien zur Lösung einer Mathematikaufgabe beziehen. Eine andere Anwendung könnten virtuelle Experimente zu physikalischen Ursache- und Wirkungszusammenhängen sein, bei denen über Eingabefelder oder Schieberegler bestimmte Parameter angepasst und daraus von der Simulation Ausgabewerte abgeleitet werden.
definiert von: Maria Wirzberger
Theorie aus der sozialen Kognition zum Zusammenhang zwischen psychologischer Distanz und der mentalen Repräsentation von Objekten, Handlungen oder Personen. Ist z. B. eine Handlung zeitlich, räumlich oder sozial sehr nah oder sehr wahrscheinlich, wird sie mental konkreter und mit vielen Details repräsentiert. Ist die Handlung zeitlich, räumlich oder sozial fern oder eher unwahrscheinlich, wird sie eher abstrakt und nur mit den zentralen Eigenschaften repräsentiert. Dieses mentale Repräsentationsniveau wiederum wirkt sich auf Entscheidungen, Erleben und Verhalten der Person aus.
definiert von: Janet Wessler
Bezeichnet die beschleunigte Verarbeitung eines Reizes in sich wiederholenden Umgebungen. Typischerweise wird die Suche nach einem Zielreiz schneller, wenn er wiederholt innerhalb derselben räumlichen Konfiguration anderer Reize präsentiert wird. Dieser Effekt ist unbewusst, da sich Versuchspersonen nicht explizit an die wiederholten Konfigurationen erinnern können.
definiert von: Frank Papenmeier
Ein Regelsystem für den Filmschnitt, das darauf basiert, die Bewegungsrichtungen von Personen und Objekte, sowie deren räumliche Position und zeitliche Relationen auf dem Bildschirm über Filmschnitte hinweg anzupassen.
definiert von: Markus Huff
Die Verringerung von Stress auf emotionalem oder kognitivem Wege oder durch Verhalten.
definiert von: Vera Kocher, Julia Kneer
Der Begriff ist geprägt von dem deutschen Neurowissenschaftler Georg Northoff, der damit den Teil des Selbst bezeichnet, der im Zentrum des Selbstkonzeptes steht. Es beschreibt selbstrelatierte Prozesse, die bei Organismen basale Zustände der Eigenwahrnehmung (emotional, interozeptiv) beinhalten, aber auch zu affektiv-kognitiven Prozessen in Relation stehen (Panksepp & Northoff, 2009).
definiert von: Esther Kühn
Der Cortex, auch Großhirnrinde genannt, ist die äußerste Schicht des Großhirns im Menschen und anderen Säugetieren. Er lässt sich grob in vier verschiede Lappen einteilen: den Frontallappen, den Parietallappen, den Okzipitallappen und den Temporallappen. Des Weiteren lässt sich der Cortex in viele Gehirnareale unterteilen.
definiert von: Marian Schneider
Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird. Es wird auch das Stresshormon genannt, da es in Stresssituationen vermehrt freigesetzt wird. Cortisol ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unter anderem für die Bereitstellung von Energie zuständig.
definiert von: Miriam Buser
Coronavirus disease 2019, deutsch: Coronavirus-Krankheit 2019 ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird.
definiert von: Daniel Scharfenberg
Der CSI-Effekt beschreibt eine angenommene Verbindung zwischen dem Konsum von kriminalistischen Fernsehserien wie CSI: Den Tätern auf der Spur und einer Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung von Forensik. Der CSI-Effekt kann in weitere Untereffekte unterteilt werden.
definiert von: Andreas Baranowski, Heiko Hecht
Dieser Effekt beschreibt die Konsequenzen des postulierten CSI-Effekts. Durch das ständige Wiederholen eines angeblichen CSI-Effekts erzeugen die Medien den Effekt, den sie beschreiben.
definiert von: Andreas Baranowski, Heiko Hecht
Cyberball bezeichnet eine Methode mit der man experimentell Personen aus einer Gruppe ausschließen kann. Dabei glauben die teilnehmenden Probanden, dass sie mit zwei anderen Probanden ein virtuelles Ballspiel spielen. Die Probanden bekommen meist nur zu Beginn und dann nie wieder einen Ball zugeworfen. Sie fühlen sich in der Folge von der Gruppe ausgeschlossen.
definiert von: Oliver Genschow