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M

Damit ist gemeint, dass Menschen es in Kauf nehmen, andere Menschen zu manipulieren, um eigene Ziele um jeden Preis zu erreichen.
definiert von: Martin Obschonka
Die MRT ist ein bildgebendes Verfahren, welches vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung der Struktur (Anatomie) und Funktion verschiedener Organe und Gewebe im Körper verwendet wird. Die Technik basiert dabei auf dem physikalischen Prinzip der Kernspintomographie.
definiert von: Verena Schuster
Der Mandelkern (lat. Amygdala) ist eine stark vernetzte tiefliegende Gehirnstruktur. Er erhält wenig verarbeitete aber schnell verfügbare Informationen aus den Sinnesorganen und beeinflusst wiederum komplexere und bewusste Verarbeitungsvorgänge in höher liegenden Gebieten der Gehirnrinde. Der Mandelkern scheint besonders für angstrelevante emotionale Signale empfänglich zu sein und reagiert unter anderem stark auf erschrockene Gesichtsausdrücke und Reize, die mit Angst assoziiert sind.
definiert von: Stefanie Höhl
Reiz, der zum Beispiel durch Präsentation in direkter räumlicher oder zeitlicher Nähe die Sichtbarkeit eines anderen Reizes reduziert.
definiert von: Andreas Weber, Filipp Schmidt
Massenkommunikation grenzt sich von Individualkommunikation ab, indem Inhalte öffentlich und mithilfe technischer Mittel wie Medien an einen nicht begrenzten Empfängerkreis verbreitet werden.
definiert von: Max Vetter, Michaela Wänke
Mathematische Modelle beschreiben anhand von Formeln, wie sich Menschen im wirklichen Leben und in experimentellen Studien verhalten.
definiert von: Ralitsa Kostova, Gabriela Rosenblau, Christoph W. Korn
Unter einer Maxime versteht man einen Grundsatz oder Leitspruch mit regelartigem Charakter.
definiert von: Max Vetter, Michaela Wänke
Mediation bezeichnet allgemein das gemeinsame Bemühen zerstrittener Parteien, mithilfe einer/-s neutralen professionellen Beraters/-in (Mediator/-in) in einem Konflikt eine einvernehmliche Lösung zu erzielen.
definiert von: Christiane Wempe
Der erfolgreiche und angemessene Umgang mit Medien. Die Fähigkeit, Medien auswählen, nutzen und kritisch bewerten zu können, sie produzieren und sich mit anderen Menschen darüber unterhalten zu können.
definiert von: Petra Sandhagen
Unterrichtseinheiten und Angebote, die den angemessenen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Medien fördern sollen.
definiert von: Petra Sandhagen
Ausmaß, mit dem Medien in der Lage sind, Informationen zu übermitteln. In ihrer ursprünglichen Form setzt sich die Medienreichhaltigkeit aus den Dimensionen (1) Feedback-Möglichkeiten (von sehr langsam bis unmittelbar), (2) Kommunikationskanal (sichtbar, hörbar), (3) Quelle (persönlich, unpersönlich) und (4) Sprache (Körpersprache, natürlich Sprache, numerische Sprache) zusammen."Siehe auch Artikel Greife ich zum Hörer
definiert von: Ingmar Geiger
Ausmaß der Eigenschaften eines Kommunikationsmediums, die Individuen helfen, Synchronizität zu erlangen. Synchronizität unter Individuen besteht dann, wenn diese ein koordiniertes, synchrones Verhalten mit einem gemeinsamen Fokus an den Tag legen."Siehe auch Artikel Greife ich zum Hörer
definiert von: Ingmar Geiger
Lösung, die für Verhandelnde einen höheren Nutzen erzeugt, als dies ein Kompromiss täte.
definiert von: Marco Warsitzka, Valentin Ade, Roman Trötschel
Ein Hormon, das bei Wirbeltieren rhythmisch von der Zirbeldrüse (einem erbsengroßen Organ in der Mitte des menschlichen Gehirns) produziert wird. Es wirkt schlafvorbereitend und bringt den Körper physiologisch in einen Zustand, der schlafförderlich ist.
definiert von: Ann-Sophie Loock, Christine Blume
Man betreibt Mental State Talk, wenn man sich in einer Unterhaltung auf mentale Zustände wie z. B. Wünsche, Gefühle oder Überzeugungen bezieht. Entwicklungspsychologische Forschung betrachtet hier Mental State Talk von Eltern (vorrangig der Mütter), dessen Ausmaß und Qualität als wichtige Einflussgröße für die sozial-kognitive Entwicklung ihrer Kinder gilt. Darüber hinaus wird Mental State Talk von Kindern als Indikator für ihren sozial-kognitiven Entwicklungsstand untersucht.
definiert von: Tobias Schuwerk
Mentale Repräsentationen sind innere Abbilder, mit denen wir unser Wissen speichern und strukturieren.
definiert von: Mareike Ehlert
Geistige Fähigkeit, sich Objekte gedreht vorzustellen.
definiert von: Petra Jansen
Unter mentalem Training versteht man regelmäßig wiederholte und planmäßig durchgeführte Handlungsvorstellungen, mit dem Ziel die Bewegung zu verbessern.
definiert von: Stephan Dahm, Martina Rieger
Der Mere-Exposure Effekt beschreibt das Phänomen, dass ein ursprünglich als neutral beurteilter Reiz/Sachverhalt/Gegenstand, einzig aufgrund seiner wiederholten Darbietung, als zunehmend positiver beurteilt wird.
definiert von: Jan Ehlers, Elisabeth Oberzaucher, Anke Huckauf
statistische Methode um eine Vielzahl von Daten zusammenzufassen.
definiert von: Jennifer M. Schell-Leugers, Harald Merckelbach
Eine quantitative Zusammenfassung von vielen Studien innerhalb desselben Forschungsgebiets mit dem Ziel einen durchschnittlichen Trend der wissenschaftlichen Ergebnisse zu ermitteln. Höchster Evidenzgrad.
definiert von: Silvana Weber, Constanze Schreiner
Technik, die statistische Ergebnisse von mehreren Studien zusammenfasst, die sich alle mit derselben Forschungsfrage befassten (Melanie Sauerland)"Der Vorgang oder die Technik zur Synthese von Forschungsergebnissen mittels Verwendung von statistischen Methoden unter Anwendung von Abruf, Auswahl und Kombination von früheren, eigenständigen aber verwandten Studien (Silvia Barriga)
definiert von: Jennifer Bosson
 "Meta-Kognition beschreibt meist übergeordnete Kognitionen über Kognitionen. Im Lehr-Lernkontext wird hiermit häufig das Bewusstsein für und das Wissen über eigene lernrelevante kognitive Prozesse wie z.B. den Einsatz von Lernstrategien bezeichnet. 
definiert von: Hannes Münchow
statistische Methode zur quantitativen Integration von Ergebnissen vieler empirischer Einzelstudien.
definiert von: Cornelia Rauschenbach
statistische Methode, um eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen zusammenzufassen, wobei aus den Einzelergebnissen der Studien der Gesamteffekt des untersuchten Phänomens berechnet wird.
definiert von: Isabell Winkler, Peter Sedlmeier
Gemeinsame Analyse einer (in der Regel) großen Menge einzelner Forschungsarbeiten zum selben Thema anhand statistischer Verfahren mit dem Ziel der Zusammenfassung der Befunde sowie der Aufdeckung von Ursachen inkonsistenter Befunde.
definiert von: Felix Dinger
Die eigene Vorstellung darüber, wie andere einen selbst oder die eigene Gruppe wahrnehmen.
definiert von: Hannes Jarke
Die Zuordnung eines physikalischen Sinneseindrucks zu einer gleichen oder analogen Eigenschaft eines abstrakten Konzepts.
definiert von: Brad Bushman, Roy Baumeister
Ein alternativer Ansatz zur Erfassung komplexen Problemlösens, bei dem statt eines großen und sehr komplexen Szenarios mehrere kleine, weniger komplexe Aufgaben zu bewältigen sind. Trotz der reduzierten Größe weisen alle Szenarien die grundsätzlichen Bestandteile komplexer Probleme (Dynamik, Vernetztheit, Polytelie und Intransparenz) auf.
definiert von: Nicolas Becker, Samuel Greiff, Matthias Stadler
Sehr kurze, emotional ausgelöste Gesichtsausdrücke, die nur Sekundenbruchteile dauern (40-500 ms). Mikroexpressionen können willentlich nur schwer unterdrückt werden.
definiert von: Milena Boeger
Mimikry bezeichnet das Phänomen des Nachahmens. Der Begriff wurde insbesondere in der Biologie geprägt und dann später von der Psychologie übernommen. Biologische Untersuchungen legen nahe, dass gewisse Tiere ihre Umwelt oder Artgenossen nachahmen um sich zu tarnen oder sich einen Vorteil während des Balzens zu sichern. Psychologische Studien legen nahe, dass Menschen Mimikry im Verhalten betreiben, um ein angenehmes Klima mit ihren Interaktionspartnern herzustellen.
definiert von: Oliver Genschow
Psychologische Orientierung von Menschen, die für Handlungen relevante kognitive, emotionale und motivationale Prozesse umfasst. Das Mindset einer Person sagt somit etwas darüber aus, was diese Person hinsichtlich eines bestimmten Themas denkt, fühlt, und wozu sie bereit ist.
definiert von: Valentin Ade, Marco Warsitzka, Martin Albani
Ein Mindset beschreibt eine übergeordnete psychologische Orientierung, die die Verarbeitung von Informationen maßgeblich beeinflusst. Ein Mindset-Shift beschreibt den aktiven Versuch, das Mindset einer Person oder Gruppe z. B. hin zu einem ganzheitlichen, kooperativen Mindset zu verändern.
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Ein Mindset beschreibt eine übergeordnete psychologische Orientierung, die die Verarbeitung von Informationen maßgeblich beeinflusst. Ein Mindset-Shift beschreibt den aktiven Versuch, das Mindset einer Person oder Gruppe z. B. hin zu einem ganzheitlichen, kooperativen Mindset zu verändern.
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Ein Mindset beschreibt eine übergeordnete psychologische Orientierung, die die Verarbeitung von Informationen maßgeblich beeinflusst. Ein Mindset-Shift beschreibt den aktiven Versuch, das Mindset einer Person oder Gruppe z. B. hin zu einem ganzheitlichen, kooperativen Mindset zu verändern.
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Auf einen anderen Menschen bezogene, moralische Emotion, verursacht durch das mentale oder physische Leid dieses (fremden oder vertrauten) Anderen; verbunden mit der Handlungstendenz, das Leid des Anderen zu lindern.
definiert von: Johannes von Engelhardt
Absichtliche, wiederholte und gezielte Schädigung einer Person unter Ausnutzung eines Macht-Ungleichgewichts. Unterschieden werden direkte Formen (schlagen, treten, beschimpfen, drohen etc.) und indirekte Formen (Gerüchte verbreiten, Freundschaften zerstören, ignorieren, ausgrenzen etc.).
definiert von: Hanna Beißert, Eveline Gutzwiller-Helfenfinger
Von Albert Banduras entwickelte Lerntheorie, die einen möglichen Mechanismus beschreibt, wie unter anderem Medienkonsumenten durch passives Beobachten neue Inhalte erlernen können. Historisch wurde die Theorie entwickelt, um Unzulänglichkeiten in den behavioristischen Lerntheorien zu erklären.
definiert von: Andreas Baranowski, Heiko Hecht
Der Modus Operandi beschreibt die Verhaltensweise von TäterInnen bei einem Verbrechen. Die Art und Weise, wie der Tathergang stattgefunden hat, wird durch den Modus Operandi ausgedrückt. 
definiert von: Jennifer M. Schell-Leugers, Melanie Sauerland
M. S. zielen darauf ab, bestimmte Genvarianten (d.h. Abschnitt auf der DNS, die zu einem bestimmten Produkt kodieren), welche mit bestimmten Merkmalen im Zusammenhang stehen, zu identifizieren.
definiert von: Christian Kandler, Rainer Riemann
Stimmungsregulation, mit der negative Gefühlszustände vermieden und positive erhalten oder gefördert werden, z. B. durch die Auswahl geeigneter medialer Reize.
definiert von: Frank M. Schneider, Anne Bartsch, Lukas Otto
Eine „Moral Panic“ beschreibt eine Welle moralischer Entrüstung, bei der Verhaltensweisen oder Einstellungen einer Bevölkerungsgruppe als eine Bedrohung für sie selbst und die Gesellschaft als Ganzes wahrgenommen wird (bspw. das Spielen von gewalthaltigen Computerspielen). Diese Entrüstungswellen können gesellschaftliche Spannungen und öffentliche Kontroversen auslösen. Oftmals sind dahinterliegende Gründe starke Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten oder Generationenkonflikte. Auch Wissenschaft kann von einer „Moral Panic“ beeinflusst werden, beispielsweise in dem möglicherweise unzureichende Befunde voreilig als Bestätigung für das vermutete Problem benutzt werden, ohne diese kritisch zu beleuchten.
definiert von: Malte Elson, Johannes Breuer, Thorsten Quandt
In der Philosophie und Moralpsychologie werden moralische Dilemmata als Methode genutzt, um zu untersuchen, wie Menschen auf moralische “Zwickmühlen” reagieren und diese lösen. Um die unterschiedlichen Reaktionen zu erklären, wird oft auf zwei philosophische Positionen verwiesen: deontologische und utilitaristische ethische Positionen. Klassische moralische Dilemmata wie das Straßenbahn-Problem aus dem Text werfen dabei die Frage auf: Soll jemandem Schaden zugefügt werden, um insgesamt den Nutzen für alle zu maximieren?
definiert von: Susanne M. Schmittat, Pascal Burgmer
Moralische Distanzierungsstrategien werden eingesetzt, um sich nicht schuldig zu fühlen, wenn man Andere schlecht behandelt. Man legt sich das Ganze „schön“ zurecht. Eine erste Strategie zielt darauf ab, die schlechte Handlung als gut darzustellen, z. B. durch einen vorteilhaften Vergleich („Ich hätte ihn auch verprügeln können. Ihm das Bein stellen ist nicht so schlimm.“). Eine weitere Strategie trennt die schlechte Handlung von der eigenen Verantwortung dafür („Die anderen haben angefangen.“). Eine dritte Strategie ist es, die Folgen zu verharmlosen oder zu verleugnen („Das hat sie nicht wirklich verletzt.“). Schließlich kann man auch das Opfer abwerten oder für die schlechte Handlung verantwortlich machen („Er ist doch selber schuld dran, er hat mich provoziert.“).
definiert von: Hanna Beißert, Eveline Gutzwiller-Helfenfinger
Unbewusster, nicht-steuerbarer, intuitiver, kognitiver Prozess der moralischen Reaktion (wie z. B. Mitleid).
definiert von: Johannes von Engelhardt
Bewusster, steuerbarer und mit moralischen Prinzipien begründbarer kognitiver Prozess der moralische Evaluation.
definiert von: Johannes von Engelhardt
In der Philosophie und Moralpsychologie werden moralische Dilemmata als Methode genutzt, um zu untersuchen, wie Menschen auf moralische “Zwickmühlen” reagieren und diese lösen. Um die unterschiedlichen Reaktionen zu erklären, wird oft auf zwei philosophische Positionen verwiesen: deontologische und utilitaristische ethische Positionen. Klassische moralische Dilemmata wie das Straßenbahn-Problem aus dem Text werfen dabei die Frage auf: Soll jemandem Schaden zugefügt werden, um insgesamt den Nutzen für alle zu maximieren?
definiert von: Susanne M. Schmittat, Pascal Burgmer
Die (mitunter unbewusste) Zugänglichkeit der eigenen Sterblichkeit; aktiviert durch kurzes Nachdenken über den eigenen Tod.
definiert von: Simon Schindler
bedeutet das Bewusstwerden der eigenen Endlichkeit und wird durch Verluste von Menschen im nahem Umfeld oder die Konfrontation mit einer schlechten Diagnose ausgelöst. Die Vorstellung des eigenen Ablebens geht mit intensiven Angstgefühlen einher.
definiert von: Christiane Wempe
Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit, beispielsweise durch visuelle Reize wie einem Grabstein oder einem Skelett
definiert von: Martina Mara, Markus Appel
Menschen, die an ihren eigenen Tod erinnert werden, schützen sich dadurch, dass sie (hauptsächlich unbewusst) das eigene Weltbild aufwerten und gegen Angriffe verteidigen.
definiert von: Simon Schindler
Auf andere Menschen gerichteter, psychischer Einflussfaktor auf das menschliche Handeln. Soziale Motive sorgen dafür, dass Situationen als sozial wahrgenommen und damit das Handeln in sozialer Weise ausgerichtet und durchgeführt wird.
definiert von: Lars Korn, Cindy Holtmann, Cornelia Betsch, Robert Böhm
Motivation bezeichnet eine auf emotionalen und neuronalen Prozessen beruhende, überdauernde Handlungsbereitschaft einer Person im Hinblick auf deren Streben nach Zielen oder Zielobjekten.
definiert von: Aljoscha C. Neubauer, Elsbeth Stern
Höhere Motivation von Teammitgliedern bei der Arbeit im Team verglichen mit der Motivation, die sie bei Einzelarbeit an derselben Aufgabe gezeigt haben. Da Motivationsgewinne nicht direkt beobachtbar sind, werden sie üblicherweise aus beobachteten Leistungsgewinnen erschlossen.
definiert von: Joachim Hüffmeier, Guido Hertel
Ist eine Teildisziplin der Psychologie, die sich hauptsächlich mit der Erforschung dessen, was den Menschen und sein Verhalten antreibt, auseinandersetzt. Was sind Bedürfnisse und Motive des Menschen? Wie lassen sie sich ordnen und was bestimmt wie stark unser Antrieb ist, bestimmte Dinge zu wünschen, zu wollen und sich ihnen anzunähern? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich die Motivationspsychologie.
definiert von: Stephan Lau
Gesamtheit aller Steuerungs- und Funktionsprozesse, die der Haltung und Bewegung zu Grunde liegen. Das motorische Lernen umfasst hierbei alle Prozesse des Erwerbs, Erhalts und der Veränderung von motorischen, aber auch sensorischen und kognitiven Strukturen. Auch der Teil der Bewegungslehre, der sich mit diesen Prozessen befasst, wird als Motorik bezeichnet.
definiert von: Ulrike Tischer, Otmar Bock, Ilse Hartmann-Tews
Konditionelle (z.B. Ausdauerfähigkeiten) und koordinative Fähigkeiten (z.B. Jonglieren).
definiert von: Petra Jansen
bezeichnet die Aktivierung motorischer Repräsentationen während der Beobachtung von Handlungen.
definiert von: Julia Bachmann
Der Begriff wird in der Literatur häufig synonym zu Handlungsvorstellungen gebraucht, bezieht sich aber im engeren Sinne lediglich auf die Vorstellung der propriozeptiven Aspekte einer Bewegung. Überwiegend beinhaltet dies die Vorstellung des Bewegungsgefühls (Kinästhesie), aber auch die Vorstellung der Lage der Gliedmaßen zueinander und im Raum, sowie die Vorstellung der aufgewendeten Kraft.
definiert von: Stephan Dahm, Martina Rieger
Der motorische Kortex ist ein Teil des Gehirns, der für die Planung, Steuerung und Ausführung von Bewegungen verantwortlich ist. Er befindet sich im Frontallappen und ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die jeweils unterschiedliche Körperregionen steuern
definiert von: Tim Platzcke, Mira Fauth-Bühler
Verhandlungen, bei denen die getroffenen Vereinbarungen mehr als eine Ergebnisdimension zugleich betreffen. So betreffen die getroffenen Vereinbarungen in Klimaverhandlungen z. B. sowohl die wirtschaftliche (z. B. finanzielle Gewinne durch die Nutzung von natürlichen Ressourcen oder kostspielige Investitionen in erneuerbare Energien), als auch die ökologische Ergebnisdimension (z. B. CO2-Ausstoß oder Verlust von Biodiversität).
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Verhandlungen zwischen drei oder mehr Verhandlungsparteien (z. B. Staaten), die an der Lösung von (grenzübergreifenden) wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Problemen arbeiten.
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Informationen können in verschiedenen Kanälen gespeichert werden; beispielsweise in Text und Bild. Bei einer multimedialen Lernumgebung (z. B. in Form von Büchern, Software oder Webseiten) werden mindestens zwei dieser Informationskanäle gleichzeitig verwendet, um dem Lernenden Inhalte zu vermitteln.
definiert von: Hannes Münchow
In einem Multiple-Choice-Erkennungstest geben Teilnehmende an, welche der vorgestellten Optionen sie wiedererkennen. Ein typisches Beispiel sind Gegenüberstellungen, bei denen Augenzeugen einen potenziellen Täter oder eine potentielle Täterin unter einer Reihe von Personen identifizieren müssen, die nichts mit dem Verbrechen zu tun haben.
definiert von: Jan Crusius, Oliver Genschow
Verhandlungen deren Ergebnisse nicht nur gegenwärtige, sondern auch zukünftige Konsequenzen bedingen, welche im Sinne einer ökonomisch-, sozial- und ökologisch-nachhaltigen Einigung berücksichtigt werden sollten.
definiert von: Caroline Heydenbluth, Marco Schauer, Roman Trötschel
Die geläufige Erwartung, dass Frauen Kinder austragen und großziehen
definiert von: Jennifer Bosson