Der Begriff stammt aus der Kriminologie und bezeichnet die intensive gedankliche Auseinandersetzung eines Straftäters mit seiner Tat bevor diese begangen wird. Diese Beschäftigung mit der geplanten Tat kann ausschließlich intern (d.h. im Kopf des Täters) oder aber durch schriftliche oder verbale Kommunikation (z.B. in Gesprächen mit anderen Personen oder in anonymen Internetforen) geschehen. Medieninhalte können dazu dienen, diese Phantasien auszuschmücken oder weiter zu verstärken. Wenngleich gewalthaltige Medien allein niemanden zum Straf- oder gar Gewalttäter machen, können sie die Gedanken der Täter durchaus beeinflussen. Einfach gesagt beeinflussen die Medien nicht, dass es zu Gewalttaten kommt, sondern liefern im Einzelfall möglicherweise Vorbilder für die Taten und können somit beeinflussen wie eine Tat geschieht.