Damit wird die durch Perspektivenwechsel verursachte Verringerung in der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistung bezeichnet. Bei einem Perspektivenwechsel wird der Blickwinkel auf eine Szene verändert, beispielsweise durch die simulierte Bewegung eines Betrachters bzw. einer Betrachterin um die Szene. Perspektivenabweichungseffekte dienen häufig als Beleg dafür, dass im Gedächtnis blickwinkelspezifische Repräsentationen der Umwelt abgelegt sind und keine vollständigen 3D-Modelle der Umwelt aufgebaut werden.