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Cacioppo und Petty schlugen vor, dass sich Menschen darin unterscheiden, inwiefern sie das Bedürfnis haben, intensiv nachzudenken. In neueren Arbeiten wird weniger von einem grundlegenden Bedürfnis als von einer intrinsischen Motivation ausgegangen. D.h., manche Menschen haben mehr Freude am Denken und tun dies daher auch häufiger als andere. Diese Persönlichkeitsunterschiede lassen sich mithilfe von Fragebögen erfassen. Tatsächlich kann gezeigt werden, dass sich Personen mit hohen Fragebogenwerten stärker mit Informationen auseinandersetzen, Information besser erinnern und Informationsgüte besser beurteilen können. Denkmotivation ist nicht zu verwechseln mit Denkfähigkeit. Der Zusammenhang zwischen Denkmotivation und Intelligenz fällt in Studien gering aus.

definiert von
Tobias Vogel