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In einem typischen Versuchsaufbau wird menschlichen Probandinnen und Probanden zunächst erläutert, auf welchen von vier Reizen sie schnellstmöglich mit welcher von vier Tasten reagieren sollen. Die Aufgabe ist leicht, sodass mehrere hundert Reaktionen innerhalb von einer Stunde ausgeführt werden können. Reize und Antworten folgen einer sich ständig wiederholenden Sequenz (z. B. Endlosschleife der Tastenfolge 1,2,1,4,2,3,4,1,3,2,4,3). Obwohl die Probandinnen und Probanden darüber nicht informiert werden und den meisten dies auch nicht bewusst wird, lernen sie unabsichtlich und ohne zu wissen, dass sie lernen. Dies kann man zum Beispiel anhand der Reaktionszeitverlangsamung nachweisen, die auftritt, wenn die Sequenz später geändert wird. https://portal.hogrefe.com/dorsch/implizites-lernen/

definiert von
Robert Gaschler, Nicolas W. Schuck