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Seit den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts werden funktionelle bildgebende Verfahren zunehmend in der neurowissenschaftlichen Forschung eingesetzt. Verfahren wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRT) erlauben Rückschlüsse auf die Aktivierung von Hirnregionen während bestimmter Aufgaben. Am weitesten verbreitet ist mittlerweile der Einsatz der fMRT. Diese Technik macht sich die unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften von Blut in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt des Blutes zunutze. Da angenommen werden kann, dass aktive Hirnbereiche einen erhöhten Sauerstoffverbrauch haben, wird anhand vom Sauerstoffgehalt des Blutes auf die neuronale Aktivierung in dieser Region rückgeschlossen.

definiert von
Stefanie Höhl