Das Überbringen schlechter Nachrichten in der Medizin belastet nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch Ärztinnen und Ärzte. Eine neue Studie zeigt, wie ein einfacher Perspektivenwechsel hilft, den Stress im entscheidenden Moment umzudeuten und dadurch die körperliche Stressreaktion und die Kommunikation verbessern kann. Davon profitieren am Ende beide Seiten.
Eine wichtige Aufgabe steht an, aber anstatt sie anzufangen, findet sich plötzlich ganz dringend etwas anderes zu tun. Gleichzeitig schleicht sich das schlechte Gewissen an. Das fühlt sich unangenehm an, insbesondere, wenn man das Gefühl hat, eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. Dieses Phänomen wurde in einer aktuellen Studie von Lischetzke et al. (2024) untersucht. Sie erforschten, inwiefern Prokrastination die Beziehung zwischen perfektionistischem Streben und Wohlbefinden beeinflusste.
Mobbing am Arbeitsplatz ist ein weitverbreitetes Phänomen. Je nach Umfrage geben bis zu 29 % der Arbeitnehmenden an, bereits Erfahrungen mit Mobbing gemacht zu haben (z.B., Suhr, 2021). Doch wie kann es überhaupt so weit kommen? Eine aktuelle Studie liefert neue Erkenntnisse zu möglichen Auslösern für Mobbing.
Ein Konflikt mit einer Kollegin, Zeitdruck oder technische Probleme - Belastungsfaktoren bei der Arbeit können viele Gesichter haben. Häufen sich diese Arbeitsbelastungen, kann es zu Burnout kommen. Aktuelle Forschung weist jedoch darauf hin, dass dieses Zusammenspiel von Arbeitsbelastungen und Burnout komplexer ist als bisher gedacht. Befinden sich Arbeitnehmende möglicherweise in einem Teufelskreis?
“Ach, das war doch nicht so schlimm” - oftmals gestehen wir uns nicht ein, wenn uns eine Erfahrung tief erschüttert hat, bis uns körperliche Reaktionen wie Herzklopfen oder Schwitzen daran erinnern. Neue Forschung zum Stressgedächtnis zeigt auf, wie unser Körper Erlebnisse speichert, die wir schon längst vergessen geglaubt haben, und wie dies unseren Alltag beeinflusst.