Das schulische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen rückt zunehmend in den Fokus der Forschung, da es mit psychischer Gesundheit und Schulerfolg zusammenhängt. Laut einer Studie der TU Dortmund sind das Vertrauen in die eigenen schulischen Fähigkeiten und positive Lehrkraftbeziehungen entscheidend.
„Na, so wie die immer rumläuft…“, „Der sagt ja nie was – ist doch klar, dass keiner was mit dem machen will“, „Die beiden nerven total – die sind selbst schuld, dass sie’s immer abbekommen“ – derartige Rechtfertigungen bekommen Lehrkräfte teilweise zu hören, wenn ein Mobbing-Fall in der Klasse aufgedeckt wurde. Auch unter Erwachsenen kursieren unterschiedliche Annahmen darüber, wer zum Opfer von Mobbing wird und warum. Was zeigt die Forschung – welche Merkmale stellen Risikofaktoren dar?
Laut einer groß angelegten internationalen Studie werden rund 10% der 11- bis 15-Jährigen gemobbt (Inchley et al., 2020a). Pro Schulklasse gibt es demnach durchschnittlich „nur“ zwei bis drei Opfer. Warum Mobbing trotzdem alle etwas angeht, ist Thema dieses Blogbeitrags.
Luca steht stellvertretend für all die Heranwachsenden, die in Deutschland gemobbt werden. Laut einer repräsentativen Studie sind dies immerhin 8% der Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren (Fischer et al., 2020). Durchschnittlich gibt es demnach in jeder Klasse weiterführender Schulen ein bis zwei Opfer von Mobbing. Doch handelt es sich wirklich immer um Mobbing, wenn dieser Begriff im Alltag oder in den Medien verwendet wird?
Die Wahl eines geeigneten Kindergartens oder einer passenden Schule für das eigene Kind fällt vielen Eltern nicht leicht. Gerade Montessori-Einrichtungen versprechen häufig, einen für die Entwicklung des Kindes besonders förderlichen Rahmen zu bieten. Nun gibt es Hinweise, dass dies in Bezug auf die sozialen Fähigkeiten stimmen könnte.